Autorenrichtlinien
Unsere Autorenrichtlinien bieten einen umfassenden Rahmen für die Erstellung und Einreichung von Manuskripten. Sie decken die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Fachzeitschrift ab und unterstützen Autor*innen dabei, klare, präzise und gut strukturierte Fachbeiträge zu präsentieren.
Zeitschriftenspezifische Richtlinien
Physioscience Autorenrichtlinien V. 09.2026
Englische Übersetzung Ihres Artikels
Unser Service für Sie: in deutscher Sprache eingereichte Artikel und Originalarbeiten werden bei Manuskriptannahme von Thieme ins Englische übersetzt. Zur Förderung der internationalen Sichtbarkeit Ihres Artikels wird dieser dann online zweisprachig veröffentlicht.
Konzept und Ziel der physioscience (Scope)
physioscience ist eine wissenschaftliche Zeitschrift mit dem Ziel, Forschungsberichte aus allen Bereichen der Physiotherapie zu publizieren, die eine Relevanz für Praxis, Forschung und Bildung haben. Autor*innen sind eingeladen, Originalarbeiten, Reviews, Fallberichte, Studienprotokolle, Kurzberichte, Viewpoints und Leserbriefe einzureichen. Wir begrüßen Beiträge zu berufspolitischen Themen und Beiträge, die zum wissenschaftlichen Diskurs innerhalb und über Professionsgrenzen hinaus beitragen.
physioscience wird durch ein internationales Team aus klinisch, wissenschaftlich sowie in der Lehre tätigen Physiotherapeut*innen herausgegeben und organisatorisch durch ein Redaktionsteam der Thieme-Gruppe unterstützt.
physioscience ist das offizielle Publikationsorgan der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW; www.dgptw.org
). Die Zeitschrift und einige Herausgeber*innen sind Mitglieder der International Society of Physiotherapy Journal Editors (ISPJE).
Seit 2017 ist physioscience in der Web of Science Core Collection (Emerging Sources Citation Index, ESCI
) indexiert. Wir streben eine zeitnahe Indexierung bei PubMedCentral mit Listung in der PubMed Journal List an. Dies unterstreicht die Bedeutung der Zeitschrift als attraktives wissenschaftliches Forum für die Physiotherapie und stärkt die internationale Sichtbarkeit und das Renommee der physioscience.
Für Autor*innen gibt es keine Publikationsgebühren, es sei denn, sie wünschen ihren Beitrag als Gold Open Access zu publizieren. Für diese Form der Bereitstellung der Publikation erhebt der Verlag einen Betrag in Form einer Article Processing Charge (APC) in Höhe von 2.500 EUR exklusive MwSt. Autor*innen müssen vor Einreichung entscheiden, ob sie den Beitrag Open Access veröffentlichen möchten oder nicht. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite unter dem Punkt „Überblick
“. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an physioscience@thieme.de
.
Angenommene Manuskripte werden unter www.thieme-connect.de
im eFirst-Format vor dem Erscheinen als Print-Version veröffentlicht.
Abonnent*innen erhalten die Zeitschrift viermal im Jahr per Post. Zudem haben sie unter www.thieme-connect.de
elektronischen Zugang zum Archiv seit der Zeitschriftengründung 2005.
Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Alle deutschsprachigen Beiträge werden vom Verlag ins Englische übersetzt und online publiziert.
Grundsätze
Publikationssprache
Grundsätzlich werden deutsch- und englischsprachige Arbeiten angenommen.
Publikationsethik
Es werden nur Manuskripte berücksichtigt, die vorher weder im In- noch im Ausland veröffentlicht wurden. Die eingereichten Manuskripte dürfen nicht gleichzeitig anderen Zeitschriften angeboten werden. Es wird vorausgesetzt, dass die korrespondierende Autor*in das Urheberrecht besitzt und von allen Mitautor*innen die Genehmigung zur Veröffentlichung vorliegt.
Weitere Informationen über unsere ethischen Richtlinien erfahren Sie in unseren Journal Policies
.
Begutachtungsprozess
Alle eingegangenen Manuskripte werden vor Veröffentlichung im Rahmen eines einseitig verblindeten Peer-Review-Verfahrens begutachtet (keine Anonymisierung der Autor*innen und Institutionen). Nach Beurteilung durch die Gutachter*innen wird der korrespondierenden Person mitgeteilt, ob das Manuskript zur Publikation angenommen oder abgelehnt wird oder welche Änderungen empfohlen werden, damit die Arbeit für eine Publikation in Betracht gezogen werden kann.
Wissenschaftliche Standards
physioscience verpflichtet alle Autor*innen, sich an die Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE)
sowie des Committee on Publication Ethics (COPE)
zu halten.
Generative KI
Thieme schließt sich dem COPE Position Statement on Artificial Intelligence (AI) and Authorship an. KI-Tools können Beiträge zu Artikeln liefern. Die Verwendung von generativen KI-Tools muss explizit, vollständig und transparent in den Deklarationen beschrieben werden. KI-Tools dürfen nicht als Autor*innen aufgeführt werden, da sie nicht alle Kriterien für eine Autorenschaft erfüllen: Sie können nicht die Verantwortung für die Integrität und den Inhalt einer Arbeit sowie keine rechtliche Verantwortung übernehmen.
Die Autor*innen sind für alle Teile ihres Manuskripts verantwortlich, auch für die Inhalte, die mithilfe von KI-Tools erstellt wurden.
Weitere Hinweise zur Nutzung und Deklaration von KI finden Sie in den Journal Policies
unter dem Punkt „Artificial Intelligence and Authorship“.
Open Science
Wir unterstützen die Anwendung von Open-Science-Praktiken aus Gründen der Reproduzierbarkeit, der Transparenz, des Austauschs und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Dies beinhaltet unter anderem die (prospektive) Registrierung von Studienprotokollen (aller Forschungsprojekte und Studien), um Transparenz und Glaubwürdigkeit zu erhöhen („Pre-Registration“). Gemäß den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable und Reusable) sollen Forschungsdaten so aufbereitet sein, dass diese sowohl für Menschen als auch für Maschinen auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sind („Open Data“). Wir empfehlen, im Zusammenhang der Einreichung von Manuskripten bei physioscience Forschungsdaten entsprechend aufbereitet zugänglich zu machen und z. B. Datenanalysepläne und genutzte Codes zur Datenanalyse oder Datensets und Metadaten zu veröffentlichen („Open Source“).
Manuskriptgestaltung
Bitte orientieren Sie sich an den Vorgaben für wissenschaftliche Publikationen in der Autor*innenlounge von Thieme (zu finden hier
). Bitte nutzen Sie für die Berichterstattung geeignete und international anerkannte Reporting Guidelines (www.equator-network.org
). Bitte reichen Sie die vollständig ausgefüllte(n) Checkliste(n) zusammen mit dem Manuskript ein. Im Begutachtungsverfahren werden die Checklisten berücksichtigt, aber nicht publiziert.
Alle Texte, die in physioscience veröffentlicht werden, erscheinen in einheitlicher Gender-Schreibweise. Bitte verwenden Sie die Schreibweise mit Genderstern (z. B. Autor*innen, Patient*innen, Therapeut*innen).
Übersicht der Artikelkategorien mit den wichtigsten formalen Informationen
Übersichtsarbeiten: max. 4000 Wörter, max. 60 Literaturangaben
Originalarbeiten: max. 4000 Wörter, max. 60 Literaturangaben
Fallberichte: max. 2000 Wörter, max. 20 Literaturangaben
Kurzberichte: max. 2000 Wörter, max. 20 Literaturangaben
Studienprotokolle: max. 3000 Wörter, max. 30 Literaturangaben
Viewpoints: max. 3000 Wörter, max. 30 Literaturangaben
Gasteditorials: max. 1000 Wörter, max. 20 Literaturangaben
Leserbriefe: max. 500 Wörter, max. 10 Literaturangaben
Gelesen und kommentiert: max. 500 Wörter, max. 10 Literaturangaben
Originalarbeiten: max. 4000 Wörter, max. 60 Literaturangaben
Fallberichte: max. 2000 Wörter, max. 20 Literaturangaben
Kurzberichte: max. 2000 Wörter, max. 20 Literaturangaben
Studienprotokolle: max. 3000 Wörter, max. 30 Literaturangaben
Viewpoints: max. 3000 Wörter, max. 30 Literaturangaben
Gasteditorials: max. 1000 Wörter, max. 20 Literaturangaben
Leserbriefe: max. 500 Wörter, max. 10 Literaturangaben
Gelesen und kommentiert: max. 500 Wörter, max. 10 Literaturangaben
Artikeltypen
Übersichtsarbeit (Review)
Übersichtsarbeiten zeichnen sich durch eine systematische Literatursuche in wissenschaftlichen Datenbanken aus und sollten prospektiv registriert sein (z. B. unter PROSPERO oder im Open Science Framework)
. In diese Artikelkategorie fallen alle Reviews, wie systematische Reviews, Scoping Reviews, Rapid Reviews, Realist Reviews, Reviews of Reviews und qualitative Reviews. Narrative Reviews werden grundsätzlich nicht akzeptiert. Ein Review umfasst maximal 4.000 Wörter (exklusive Titelseite, Abstract, Tabellen, Abbildungen, Literaturverzeichnis, Erklärungen und Zusatzmaterial). Es sind insgesamt maximal 4 Abbildungen oder Tabellen zulässig. Weitere Abbildungen und Tabellen müssen im Einreichungssystem unter „Supplemental material“ (Zusatzmaterial) eingereicht werden. Zusätzlich sind maximal 60 Literaturangaben zulässig.
Reviews sollen entsprechend einer geeigneten Reporting-Guideline berichtet werden (Beispiele siehe unten).
Beispiele geeigneter Checklisten für das Berichten von Reviews sind:
- The PRISMA 2020 statement: Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses
- PRISMA-S: an extension to the PRISMA Statement for Reporting Literature Searches in Systematic Reviews
- PRISMA Extension for Scoping Reviews (PRISMA-ScR): Checklist and Explanation
Bitte gliedern Sie Reviews in folgende Abschnitte:
- Einleitung: Bitte erläutern Sie den Hintergrund und das Ziel des Reviews im Kontext der vorhandenen Evidenz und der relevanten Literatur.
- Methode: s. PRISMA-Vorgaben.
- Ergebnisse: Bitte berichten Sie alle Studienergebnisse basierend auf den beschriebenen Methoden, im Text und/oder in Tabellen/Abbildungen.
- Diskussion: In diesem Abschnitt sollen Sie zunächst die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen und dann im Kontext relevanter Literatur und existierender Evidenz diskutieren. Beschreiben Sie Stärken und Schwächen (Limitationen).
- Schlussfolgerungen: In diesem Kapitel beschreiben Sie (kurz) die wichtigsten Schlussfolgerungen des Reviews. Leiten Sie Konsequenzen oder Empfehlungen für die klinische (physiotherapeutische) Versorgung und/oder für weitere Forschungsfragen ab.
Originalarbeit (Original research)
Originalarbeiten sind z. B. klinische Studien (randomisierte und nicht randomisierte experimentelle Studien), Beobachtungsstudien, Fallstudien (N-of-1 trials), qualitative Studien oder Umfragen. Eine Originalarbeit umfasst maximal 4.000 Wörter (exklusive Titelseite, Literaturverzeichnis, Erklärungen und Zusatzmaterial). Es sind insgesamt maximal 4 Abbildungen oder Tabellen zulässig. Weitere Abbildungen und Tabellen müssen im Einreichungssystem unter „Supplemental material“ (Zusatzmaterial) eingereicht werden. Zusätzlich sind maximal 60 Literaturangaben zulässig. Originalarbeiten sollten prospektiv registriert sein (z. B. im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) oder im Open Science Framework). Klinische Studien müssen vor Beginn der Rekrutierung prospektiv in einem öffentlich zugänglichen Studienregister registriert sein.
Originalarbeiten sollen entsprechend einer geeigneten Reporting-Guideline berichtet werden (Beispiele siehe unten).
- Randomisiert kontrollierte Studien: CONSORT
- Beobachtungsstudien: STROBE
- Fallstudien (N-of-1 trials): CONSORT extension for reporting N-of-1 trials (CENT) 2025
- Qualitative Studien: COREQoder SRQR
Bitte gliedern Sie Originalarbeiten in folgende Abschnitte:
- Einleitung: Bitte erläutern Sie den Hintergrund und das Ziel der Studie im Kontext der vorhandenen Evidenz und der relevanten Literatur.
- Methode: Design, Setting, Ein- und Ausschlusskriterien der Studienteilnehmenden, Beschreibung aller relevanten Prozesse, Interventionen, Messungen und statistischen Analysen.
- Ergebnisse: Bitte berichten Sie alle Studienergebnisse basierend auf den beschriebenen Methoden, im Text und/oder in Tabellen/Abbildungen.
- Diskussion: In diesem Abschnitt sollen Sie zunächst die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen und dann im Kontext relevanter Literatur und existierender Evidenz diskutieren. Beschreiben Sie Stärken und Schwächen (Limitationen).
- Schlussfolgerungen: In diesem Kapitel beschreiben Sie (kurz) die wichtigsten Schlussfolgerungen der Studie. Leiten Sie Konsequenzen oder Empfehlungen für die klinische (physiotherapeutische) Versorgung und/oder für weitere Forschungsfragen ab.
Fallbericht (Case report)
Ein Fallbericht beschreibt detailliert einen physiotherapeutischen Sachverhalt an einer Person (z. B. einer Patientin oder einem Patienten) oder an mehreren einzelnen Personen (sogenannte Fallserie).
Ein Fallbericht umfasst maximal 2.000 Wörter (exklusive Titelseite, Abstract, Tabellen, Abbildungen, Literaturverzeichnis, Erklärungen und Zusatzmaterial). Es sind insgesamt maximal 4 Abbildungen oder Tabellen zulässig. Weitere Abbildungen und Tabellen müssen im Einreichungssystem unter „Supplemental material“ (Zusatzmaterial) eingereicht werden. Zusätzlich sind maximal 20 Literaturangaben zulässig.
Bitte nutzen Sie die CARE-Guideline
für die Berichterstattung des Manuskriptes.
Bitte gliedern Sie Fallberichte in folgende Abschnitte:
- Einleitung: Beschreibung des Hintergrundes inklusive Literatur, Begründung des Fallberichtes
- Information zu dem Fall/den Fällen: z. B. Beschreibung des/der Patient*innen, Diagnose, Untersuchungsergebnisse (Bitte beachten Sie, dass alle personenbezogenen Daten aus Text und Bildern für die Manuskripteinreichung entfernt werden müssen
→ siehe in der Autor*innenlounge
den Unterpunkt „Verfremdung personenbezogener Daten“.
- Intervention: detaillierte Beschreibung der Intervention/en
- Outcome und/oder Resultat, Follow-up-Assessment
- Perspektive der Patient*innen: falls angemessen die Sichtweise der beschriebenen Fälle, Einverständniserklärung der Patient*innen
- Diskussion: Stärken und Schwächen (Limitationen), Diskussion mit relevanter Literatur
- Schlussfolgerungen: Schlussfolgerung für die physiotherapeutische Praxis
Kurzbericht (Short report)
Kurzberichte dienen dazu, neue, relevante oder unerwartete Erkenntnisse rasch und präzise einer wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Kurzberichte sind meist auf das Wesentliche und eine kompakte Darstellung der Methodik und Ergebnisse beschränkt.
Ergebnisse einer Originalarbeit oder eines Reviews können als Kurzbericht mit maximal 2.000 Wörtern (exklusive Titelseite, Kernaussagen, Literaturverzeichnis, Erklärungen und Zusatzmaterial) und maximal 20 Literaturangaben eingereicht werden. Ein Kurzbericht eignet sich u. a. für Machbarkeits- und Pilotstudien, Sekundäranalysen, kleine Fall-Kontroll- oder Querschnittstudien sowie andere empirische Studien, die nur einen begrenzten Datensatz oder eine spezifische Fragestellung behandeln. Kurzberichte sollen keine „Zusammenfassungen“ oder die „Zweitpublikation“ anderer (publizierter) Studien oder Forschungsprojekte sein; es sollen neue Ergebnisse und Erkenntnisse berichtet werden.
Die Struktur des Kurzberichts entspricht der einer Originalarbeit (Einleitung, Methode, Ergebnisse, Diskussion, Schlussfolgerungen). Es sind insgesamt maximal 2 Abbildungen oder Tabellen zulässig. Weitere Abbildungen und Tabellen müssen im Einreichungssystem unter „Supplemental material“ (Zusatzmaterial) eingereicht werden. Anstelle eines Abstracts sind am Anfang des Beitrags 2 bis 4 Kernaussagen sowie maximal 5 Schlüsselwörter zu formulieren.
Kurzberichte enthalten Titel, Kernaussagen und Schlüsselwörter auf Deutsch und Englisch.
Da für einen Kurzbericht kein Abstract vorgesehen ist, tragen Sie bitte im Einreichungssystem im Pflichtfeld „Abstract“ „N/A“ ein.
Studienprotokoll (Study protocol)
Die Publikation eines Studienprotokolls von (größeren) Forschungsprojekten trägt zur Transparenz bei, reduziert Publikationsbias und fördert die Reproduzierbarkeit von Studien.
Ein Studienprotokoll umfasst maximal 3.000 Wörter (exklusive Titelseite, Abstract, Tabellen, Abbildungen, Literaturverzeichnis, Erklärungen und Zusatzmaterial). Es sind insgesamt maximal 4 Abbildungen oder Tabellen zulässig. Weitere Abbildungen und Tabellen müssen im Einreichungssystem unter „Supplemental material“ (Zusatzmaterial) eingereicht werden. Zusätzlich sind maximal 30 Literaturangaben zulässig. Die Struktur eines Studienprotokolls sollte SPIRIT
entsprechen (Einleitung, Methoden, Ethik und Dissemination) und kann optional eine kurze Diskussion beinhalten. Bitte nutzen Sie die entsprechende SPIRIT-Guideline
für die Gliederung und Berichterstattung Ihres Manuskripts.
Viewpoint (Viewpoint)
Viewpoint-Artikel bieten eine wissenschaftlich fundierte und kritisch reflektierte Perspektive auf aktuelle Themen, Herausforderungen, methodische Ansätze oder Entwicklungen im Bereich der Physiotherapie. Ziel dieser Beiträge ist es, Denkanstöße zu geben, bestehende Paradigmen zu hinterfragen und/oder die Diskussion innerhalb der physiotherapeutischen Fachgemeinschaft zu fördern.
Beiträge dürfen argumentativ und pointiert formuliert werden, sollten jedoch wissenschaftlich fundiert geschrieben sein und auf klarer Logik beruhen. Typische Themen umfassen z. B. neue therapeutische Ansätze, berufsethische Fragestellungen, methodische und gesundheitspolitische Entwicklungen oder konzeptionelle Weiterentwicklungen klinischer Praxis und Forschung. In diese Kategorie fallen auch Stellungnahmen von Fachgesellschaften.
Ein Viewpoint-Artikel ist klar strukturiert, analytisch präzise und in sachlich-wissenschaftlicher Sprache verfasst. Quantitative Daten stehen nicht im Vordergrund; die argumentative Kohärenz und wissenschaftliche Logik des Beitrags sind entscheidend. Viewpoints enthalten keine umfangreichen Datensätze oder detaillierten Methodenbeschreibungen. Eine begrenzte, aber gezielte Verwendung einschlägiger und aktueller Literatur wird erwartet, um zentrale Aussagen zu untermauern.
Ein Viewpoint umfasst maximal 3.000 Wörter (exklusive Titelseite, unstrukturierter Abstract, Tabellen, Abbildungen, Literaturverzeichnis, Erklärungen und Zusatzmaterial). Es sind insgesamt maximal 2 Abbildungen oder Tabellen zulässig. Weitere Abbildungen und Tabellen müssen im Einreichungssystem unter „Supplemental material“ (Zusatzmaterial) eingereicht werden. Zusätzlich sind maximal 30 Literaturangaben zulässig. Die Struktur ist nicht vorgegeben und sollte vorab mit der Editorin-in-Chief bzw. dem Editor-in-Chief abgestimmt werden (Kontakt: physioscience.EIC@posteo.de
). Viewpoint-Manuskripte durchlaufen in der Regel ein Peer-Review-Verfahren.
Gasteditorial (Guest editorial)
Ein Gasteditorial ist ein themenspezifischer, fachlicher Beitrag, der von externen Expert*innen zu einem aktuellen Thema aus Wissenschaft, Praxis oder Berufs- und Bildungspolitik verfasst wird. Gasteditorials werden ausschließlich auf Einladung der Herausgeber*innen geschrieben und bieten die Möglichkeit, besondere Standpunkte, neue Entwicklungen oder Diskussionsimpulse unabhängig von regulären Forschungsartikeln darzustellen. Gasteditorials sollen das Themenspektrum der physioscience bereichern und dienen als Plattform für den offenen wissenschaftlichen Dialog. Gasteditorials werden redaktionell geprüft, durchlaufen aber in der Regel kein Peer-Review-Verfahren.
Ein Gasteditorial umfasst maximal 1.000 Wörter (exklusive Literaturverzeichnis; max. 20 Literaturangaben). Gasteditorials enthalten obligatorisch die folgenden Erklärungen: finanzielle Unterstützung, Interessenkonflikte, Autor*innenbeiträge (bei zwei oder mehr Autor*in), generative-KI-Statement.
Da für ein Gasteditorial kein Abstract vorgesehen ist, tragen Sie bitte im Einreichungssystem im Pflichtfeld „Abstract“ „N/A“ ein.
Leserbrief/Letter to the Editor
Leserbriefe bieten die Möglichkeit, auf in physioscience veröffentlichte Artikel zu reagieren, fachliche Aspekte zu kommentieren oder zusätzliche Perspektiven zu bestehenden Themen einzubringen. Ziel dieser Rubrik ist es, den wissenschaftlichen und berufspolitischen Diskurs innerhalb der physiotherapeutischen Fachgemeinschaft zu fördern.
Ein Leserbrief kann entweder eine Zustimmung, eine kritische Stellungnahme oder eine sachliche Ergänzung zu einem veröffentlichten Beitrag darstellen. Die Argumentation soll präzise, respektvoll und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und/oder beruflicher Erfahrung gestützt sein. Persönliche oder unsachliche Äußerungen sind nicht zulässig.
Leserbriefe werden redaktionell geprüft, durchlaufen aber in der Regel kein Peer-Review-Verfahren. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften redaktionell zu bearbeiten. Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung der Autor*innen wieder und nicht diejenige der Redaktion. Die Redaktion bzw. die Herausgebenden behalten sich das Recht vor, die eingereichten Leserbriefe vor der Publikation an die Autor*innen des jeweiligen Artikels zu senden und zu einer Antwort (in Form eines Leserbriefs) einzuladen.
Ein Leserbrief umfasst maximal 500 Wörter und fokussiert sich auf das Wesentliche. Literaturangaben sind nur dann erforderlich, wenn sie zur fachlichen Untermauerung der Argumentation beitragen (maximal 10 Literaturangeben). Leserbriefe enthalten obligatorisch die folgenden Erklärungen: finanzielle Unterstützung, Interessenkonflikte, generatives-KI-Statement.
Da für einen Leserbrief kein Abstract vorgesehen ist, tragen Sie bitte im Einreichungssystem im Pflichtfeld „Abstract“ „N/A“ ein.
Gelesen und kommentiert (Current research: summarized and commented)
In dieser Rubrik werden aktuelle, qualitativ hochwertige, international publizierte und physiotherapie-relevante Publikationen kommentiert (gesamt max. 500 Wörter exklusive übersetztes Abstract und Literaturverzeichnis; max. 10 Literaturangaben). „Gelesen und kommentiert“-Artikel werden ausschließlich auf Einladung der Herausgeber*innen geschrieben.
„Gelesen und kommentiert“-Artikel haben die folgende Struktur:
- Deutsche Übersetzung des Abstracts des Originalartikels
- Kommentar (wissenschaftliche und/oder methodische Einordnung der Studie, klinische und/oder wissenschaftliche Implikationen)
Da für ein „Gelesen und kommentiert“ kein Abstract vorgesehen ist, tragen Sie bitte im Einreichungssystem im Pflichtfeld „Abstract“ „N/A“ ein.
Erratum (Correction)
Ein Erratum bezeichnet die Veröffentlichung einer nachträglichen Berichtigung eines bereits publizierten Artikels. Sie dient der Korrektur sachlicher Fehler, falscher Daten oder wichtiger inhaltlicher Angaben, die den wissenschaftlichen Wert oder die Interpretation des Artikels beeinflussen können. Autor*innen und Herausgeber*innen der physioscience verpflichten sich, erkannte Fehler unverzüglich transparent zu korrigieren, um die Integrität der wissenschaftlichen Publikation zu wahren. Die Korrektur wird in der Zeitschrift kenntlich gemacht und der ursprüngliche Artikel entsprechend ergänzt oder aktualisiert.
Retraction (Retraction)
Eine Retraction bezeichnet das Zurückziehen eines wissenschaftlichen Artikels nach der Veröffentlichung, wenn schwerwiegende Fehler, Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis oder wissenschaftliches Fehlverhalten festgestellt wurden. Zurückgezogene Artikel gelten als nicht mehr vertrauenswürdig und sollten nicht weiter zitiert werden. Der Grund für die Retraction, wie beispielsweise Datenmanipulation, Plagiate oder schwerwiegende methodische Fehler, wird bekanntgegeben, und eine sogenannte Retraction Notice erscheint auf der Webseite der physioscience.
Gliederung der Manuskripte
Titelseite
Titel: Der Titel sollte möglichst kurz, informativ und prägnant sein und, wenn möglich, die Nennung des Studientyps beinhalten. Abkürzungen sind zu vermeiden. Der Titel kann maximal 200 Zeichen umfassen.
Beispiele: „A gegen B bei der Behandlung von C: eine randomisierte kontrollierte Studie“; „X ist ein Risikofaktor für Y: eine Fallkontrollstudie“; „Welche Auswirkungen hat Faktor X auf Subjekt Y: ein systematisches Review“.
Autor*innen: Bitte geben Sie die genauen, korrekten und vollständig ausgeschriebenen Namen, Affiliation (Hochschule, Fachbereich/Fakultät, Klinik, Praxis, in der die Arbeit durchgeführt wurde) und E-Mail-Adressen von allen Autor*innen an, da diese in offiziellen Archiven indexiert werden. Bitte geben Sie obligatorisch die ORCID-IDs aller Autor*innen an.
Korrespondierende*r Autor*in: Bitte deklarieren Sie die für das Manuskript verantwortliche Person, welche im Publikationsprozess Ansprechperson ist, mit einem Sternchen (*). Bitte listen Sie die vollständige Postadresse und E-Mail-Adresse dieser Person auf.
Gleichberechtigte Beiträge: Autor*innen, die gleichermaßen zu einer Arbeit beigetragen haben, sollen in der Autor*innenliste der eingereichten Dokumente mit einem Symbol (†) gekennzeichnet werden.
Bitte verwenden Sie die entsprechenden Standardformulierungen, um gleichberechtigte Beiträge anzugeben:
- Erstautorenschaft: Diese Autor*innen teilen sich die Erstautorschaft.
- Letztautorschaft: Diese Autor*innen teilen sich die Letztautorschaft.
Wörterzahl: Bitte geben Sie zudem die aktuelle Anzahl der Wörter des Manuskripts an (exklusive Abstract, Erklärungen, Literaturverzeichnis, Tabellen und Anhängen).
Zusammenfassung/Abstract: Das Abstract soll maximal 2000 Zeichen umfassen (ScholarOne prüft dies bei der Einreichung) – jeweils auf Deutsch und auf Englisch – und die wichtigsten Inhalte des Manuskripts zusammenfassen. Die Struktur entspricht der jeweiligen Struktur des Manuskripts (z.B. bei Reviews und Originalarbeiten: Einleitung, Methode, Ergebnisse, Schlussfolgerungen). Es dürfen keine Referenzen verwendet werden. Vermeiden Sie unübliche Abkürzungen, soweit möglich (falls doch, müssen sie erläutert werden). Das Abstract muss auf Deutsch und auf Englisch verfasst werden und inhaltlich identisch sein. Falls die Studie registriert wurde, muss dies am Ende des Abstracts angegeben werden (Register, Registrierungsnummer, Datum der Registrierung).
Schlüsselwörter/Keywords: Direkt nach dem deutschen bzw. englischen Abstract nennen Sie bitte jeweils mindestens 5 und maximal 8 Schlüsselwörter bzw. Keywords. Diese Schlüsselwörter sollten, wenn möglich, dem Medical Subject Headings (MeSH) des Index Medicus (MEDLINE) entnommen sein und den Inhalt des Manuskripts angemessen widerspiegeln.
Haupttext: Bitte orientieren Sie sich bezüglich Dateiformat, allgemeiner Formalien und Schreibweisen an den hinterlegten Vorgaben zu wissenschaftlichen Publikationen in der Autor*innenlounge
.
Deklarationen
Alle Manuskripte müssen die folgenden Abschnitte unter der Überschrift „Erklärungen“ enthalten. Fügen Sie diese obligatorisch am Ende des Manuskripts zwischen Haupttext und den Referenzen ein:
- Ethische Aspekte
- Zustimmung zur Veröffentlichung
- Verfügbarkeit von Daten und Materialien
- Registrierung
- Finanzielle Unterstützung
- Interessenkonflikte
- Autor*innenbeiträge
- Generative-KI-Statement
- Danksagung (optional)
Wenn einer der Abschnitte für Ihr Manuskript nicht relevant ist, geben Sie bitte die Überschrift an und schreiben Sie „nicht zutreffend“ in den jeweiligen Abschnitt. Wenn ein Aspekt nicht umgesetzt wurde, beschreiben Sie dies bitte explizit und transparent (z.B. „Diese Studie wurde nicht in einem Studienregister registriert“).
Im Folgenden finden Sie Details zu den Informationen, die in diesen Abschnitten enthalten sein sollen.
Ethische Aspekte
Manuskripte, in denen Studien mit Menschen, gesundheitsbezogenen Personendaten oder menschlichem biologischem Material (z. B. Gewebe, Blut, Urin) berichtet werden, müssen
- eine Erklärung zur ethischen Genehmigung und Zustimmung enthalten
- sowie den Namen und Sitz der Ethikkommission, die die Studie genehmigt hat, das Datum der Genehmigung sowie die Referenznummer der Kommission, falls vorhanden.
Zudem müssen Sie in diesem Abschnitt darstellen, inwieweit die Studie im Einklang mit nationalem Recht sowie den Grundsätzen der Deklaration von Helsinki (in der aktuell gültigen Fassung) durchgeführt wurde. Folgend finden Sie exemplarische Formulierungen, die Sie wörtlich nutzen können, um die ethischen Aspekte im Manuskript darzustellen:
- „Diese Studie wurde am TT.MM.JJJJ von der Ethikkommission [Name und Sitz der EK angeben] unter der Referenznummer [Nummer angeben] bewilligt.“
- „Alle Prozeduren erfolgten in Übereinstimmung mit der Helsinki-Deklaration (in der aktuell gültigen Fassung) oder mit vergleichbaren ethischen Standards.“
- „Alle Prozeduren erfolgten im Einklang mit nationalem Recht.“
- „Alle Prozeduren erfolgten in Übereinstimmung mit den ethischen Standards des institutionellen und/oder nationalen Forschungskomitees.“
- „Alle Studienteilnehmendengaben das informierte (schriftliche) Einverständnis zur Teilnahme an der Studie. “
- „Für diesen Studientyp war keine formale Einwilligung einer Ethikkommission nötig.“
Wenn Sie eine Studie mit Menschen, gesundheitsbezogenen Personendaten oder menschlichem biologischem Material (z. B. Gewebe, Blut, Urin) durchgeführt haben, vor Studienbeginn die Notwendigkeit einer ethischen Prüfung durch eine Ethikkommission formell geprüft haben und die Ethikkommission das Forschungsprojekt bzw. die Studie als „nicht begutachtungspflichtig“ oder sich als „nicht zuständig“ erklärt hat, kann Ihr Manuskript trotzdem für eine Publikation in physioscience berücksichtigt werden. Diese Regelung gilt insbesondere für Studien mit erwachsenen, gesunden Gesundheitsfachpersonen (z.B. qualitative Studien oder Survey-Studien mit Physiotherapeut*innen). In diesen Fällen müssen vollständige Angaben zu den folgenden drei Punkten gemacht werden:
(1) Name und Sitz der Ethikkommission, die für eine Prüfung der Studie angefragt wurde;
(2) Prüf- oder Bearbeitungsnummer (muss die EK ausstellen);
(3) Datum der Entscheidung der EK.
Eine mögliche Formulierung ist: „Die Ethikkommission der [EINRICHTUNG XYZ] hat am TT.MM.JJJJ entschieden, dass für dieses Forschungsvorhaben keine formale Prüfung durch eine Ethikkommission erforderlich war (Bearbeitungsnummer: 0123456789).“
Liegt unbegründet bzw. nicht nachvollziehbar begründet kein Ethik-Votum vor, führt dies zur direkten Ablehnung des eingereichten Manuskripts.
Wenn in Ihrer Studie keine gesundheitsbezogenen Personendaten oder menschliches biologisches Material verwendet wurden oder in Ihrem Manuskript nicht darüber berichtet wird, geben Sie in diesem Abschnitt bitte an: „Dieser Artikel enthält keine Untersuchungen an Menschen oder menschlichem biologischem Material und es werden keine gesundheitsbezogenen Personendaten berichtet.“
Zustimmung zur Veröffentlichung
Wenn Ihr Manuskript in irgendeiner Form die Daten einer einzelnen Person enthält (einschließlich individueller Fotos, Röntgenbilder etc.), muss die Zustimmung zur Veröffentlichung von dieser Person, oder bei Kindern von deren Erziehungsberechtigten, mit Formularen, die von Thieme zur Verfügung gestellt werden, eingeholt werden. Vorlagen zum Ausdrucken finden Sie unter dem Reiter „Wichtige Formulare“ der Autor*innenlounge
.
Fallberichte müssen von den betroffenen Personen zur Veröffentlichung genehmigt worden sein. Sie sollten für diesen Zweck ein Einverständnisformular verwenden. Dieses Einverständnisformular sollten Sie bei der Manuskripteinreichung nicht an den Verlag senden, aber wir behalten uns vor, eine Kopie dieser Dokumente jederzeit (auch nach Veröffentlichung) anzufordern.
Alle Daten zu realen Personen müssen trotz Einwilligung nach Thieme-Vorgabe systematisch verfremdet werden, um Persönlichkeitsrechte zu schützen und um jederzeit Tarnnamen als solche identifizieren zu können. Wenn eine oder mehrere Personen in Abbildungen und Texten mit fiktiven Namen versehen werden müssen, orientieren Sie sich bitte an den hinterlegten Vorgaben der Autor*innenlounge.
Wollen Sie Fotos veröffentlichen, gilt Folgendes: Um Nutzungs-, Urheber- und Persönlichkeitsrechte bei Fotos zu wahren, wird zeitgleich mit der Manuskripteinreichung das Einverständnis der abgebildeten Personen benötigt. Bitte nutzen Sie die Formulare in der Autor*innenlounge.
Wenn Ihr Manuskript keine personenbezogenen Daten enthält, geben Sie in diesem Abschnitt „nicht zutreffend“ an.
Verfügbarkeit von Daten und Materialien
Alle Manuskripte müssen eine Erklärung zur Verfügbarkeit von Daten und Materialien enthalten. Datenverfügbarkeitserklärungen sollten Informationen darüber enthalten, wo Daten zu den im Artikel angegebenen Ergebnissen zu finden bzw. zu erhalten sind. Mit Daten ist der minimale Datensatz gemeint, der erforderlich wäre, um die im Artikel berichteten Ergebnisse zu interpretieren, zu replizieren und darauf aufzubauen. Dies gilt auch für Daten wie Interview-Transkripte, Auto- und Videoaufnahmen oder Codes. Bitte orientieren Sie sich bei der Bereitstellung der Daten an den FAIR-Prinzipien (https://www.go-fair.org/fair-principles
).
Bitte geben Sie hier eine der folgenden Formulierungen an:
- „Die in dieser Studie generierten und/oder analysierten Datensätze sind im [NAME]-Repository [DAUERHAFTER INTERNET-LINK ZU DEN DATENSÄTZEN] verfügbar.“
- „Die in dieser Studie generierten und/oder analysierten Daten sind auf begründete Anfrage bei dem/der korrespondierenden Autor*in erhältlich.“
- „Alle in dieser Studie generierten und/oder analysierten Daten sind in diesem veröffentlichten Artikel [und seinen ergänzenden Informationen/Anhängen] enthalten.“
Wenn Ihr Manuskript keine Daten enthält bzw. keine Daten analysiert wurden, geben Sie in diesem Abschnitt „nicht zutreffend“ an.
Registrierung
Wir unterstützen aus Gründen der Transparenz die prospektive Registrierung von klinischen und empirisch-experimentellen Studien, Übersichtsarbeiten und Forschungsprojekten in dafür geeigneten Registern.
Klinische Studien: In Deutschland und Österreich können klinische Studien zum Beispiel im „Deutschen Register Klinischer Studien“ (DRKS; www.drks.de
) kostenlos registriert werden. In der Schweiz steht das kostenlose „Kofam – Portal zur Humanforschung in der Schweiz“ (www.kofam.ch
) zur Verfügung. Eine Studienregistrierung ist auch in internationalen Studienregistern möglich, wie z. B. im EU Clinical Trials Register (www.clinicaltrialsregister.eu
), unter ClinicalTrials.gov (www.clinicalTrials.gov
) oder in der International Clinical Trials Registry Platform (ICTRP) der WHO (www.who.int/clinical-trials-registry-platform
).
Wenn Ihre klinische Studie in einem Studienregister registriert wurde, geben Sie bitte hier das Studienregister sowie die entsprechende Registrierungsnummer und das Registrierdatum an. Geben Sie bitte auch explizit an, ob die Studie prospektiv oder retrospektiv (erst nach Beginn bzw. Abschluss der Studie) registriert wurde.
Beispiel: „Diese klinische Studie wurde prospektiv am TT.MM.JJJJ im Deutschen Register Klinischer Studien registriert (DRKS:xyzxyz). “
Wenn es sich um eine klinische Studie handelt, die nicht registriert wurde, schreiben Sie in diesem Abschnitt bitte: „Diese klinische Studie wurde nicht in einem Studienregister registriert“.
Andere empirisch-experimentelle Studien: Je nach Studientyp können die Studienprotokolle von Beobachtungsständen, Surveys und qualitativen Studien sowie andere empirisch-experimentelle Studien auch prospektiv in einem Studienregister oder in wissenschaftlichen Repositorien registriert bzw. hochgeladen werden, wie z.B. im kostenlosen Open Science Framework (OSF; https://osf.io/
) oder auf Zenodo (https://zenodo.org/).
Reviews: Reviews können beispielsweise im „International Prospective Register of Systematic Reviews“ (PROSPERO; www.crd.york.ac.uk/prospero)
kostenlos registriert werden. Zudem stehen alternative Register für Forschungsarbeiten und -projekte zur Verfügung, wie beispielsweise das kostenlose Open Science Framework (OSF; https://osf.io/
).
Bei allen nicht klinischen Studien geben Sie, falls vorhanden, das Register, die Registrierungsnummer und das Registrierdatum an.
Falls die Studie nicht registriert wurde, schreiben Sie in diesem Abschnitt: „Diese Studie wurde nicht registriert“.
Falls eine Registrierung nicht möglich oder nicht anwendbar ist, schreiben Sie in diesem Abschnitt bitte: „nicht zutreffend“.
Finanzielle Unterstützung
Bitte geben Sie unter dieser Überschrift an, ob und ggf. von wem die Studie bzw. die Veröffentlichung finanziell unterstützt wurde. Bitte beschreiben Sie auch die Rolle des Förderers bei der Planung, Durchführung, Auswertung, Interpretation und Veröffentlichung des Forschungsprojekts.
Wenn der Förderer keine entsprechende Rolle hatte, schreiben Sie bitte wörtlich in diesem Abschnitt: „Der finanzielle Förderer hatte keinen Einfluss auf die Planung, Durchführung, Auswertung, Interpretation oder Veröffentlichung der Studie.“
Wurde die Studie nicht finanziell gefördert, schreiben Sie bitte wörtlich in diesem Abschnitt: „Diese Forschung erhielt keine spezifische Finanzierung von öffentlichen, kommerziellen oder gemeinnützigen Stellen“.
Interessenkonflikte
physioscience möchte es allen Leser*innen ermöglichen, mögliche Interessenkonflikte der Autor*innen eines Artikels einzuschätzen. In diesem Abschnitt müssen daher alle finanziellen und nichtfinanziellen konkurrierenden Interessen offengelegt werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie oder eine/r Ihrer Mitautor*innen ein konkurrierendes Interesse haben, konsultieren Sie bitte die Autor*innenlounge oder wenden Sie sich an die Herausgeber*innen. Bitte verwenden Sie die Initialen, um auf die konkurrierenden Interessen der einzelnen Autor*innen in diesem Abschnitt hinzuweisen.
Wenn Sie keine konkurrierenden Interessen haben, schreiben Sie bitte wörtlich in diesem Abschnitt: „Die Autor*innen geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.“ Bitte füllen Sie in jedem Fall das hier
hinterlegte (Conflict of Interest) COI-Formular aus.
Autor*innenbeiträge
In diesem Abschnitt werden die einzelnen Beiträge der Autor*innen zum Manuskript aufgeführt. physioscience verpflichtet alle Autor*innen, sich an die Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) zu halten. Bitte verwenden Sie die Initialen, um den Beitrag jeder einzelnen Autor*in in diesem Abschnitt darzustellen. Bitte beschreiben Sie die Beiträge der Autor*innen anhand der 14 Rollen des CRediT (Contribution Roles Taxonomy) Statements (https://credit.niso.org/
)
Nutzen Sie bitte die folgenden Kategorien:
- Konzeptualisierung (Conceptualization): Ideen; Formulierung oder Entwicklung der übergeordneten Forschungsziele.
- Datenpflege (Data curation): Tätigkeiten zur Dokumentation (Erstellung von Metadaten), Bereinigung und Pflege von Forschungsdaten (einschließlich Softwarecode, sofern dieser für die Interpretation der Daten selbst erforderlich ist) für die Erstnutzung und spätere Wiederverwendung.
- Formale Analyse (Formal analysis): Anwendung statistischer, mathematischer, computergestützter oder anderer formalisierter Techniken zur Analyse oder Synthese von Studiendaten
- Akquise von Finanzmitteln (Funding acquisition): Beschaffung der finanziellen Unterstützung für das Projekt, das zu dieser Veröffentlichung führt.
- Untersuchung (Investigation): Durchführung eines Forschungs- und Untersuchungsprozesses, insbesondere die Durchführung von Experimenten oder die Sammlung von Daten/Belegen.
- Methodik (Methodology): Entwicklung oder Design der Methodik; Erstellung von Modellen.
- Projektverwaltung (Project administration): Management- und Koordinationsverantwortung für die Planung und Durchführung der Forschungsaktivitäten.
- Ressourcen (Resources): Bereitstellung von Studienmaterial, Reagenzien, Materialien, Teilnehmer, Laborproben, Tieren, Instrumenten, Computerressourcen oder anderen Analysewerkzeugen.
- Software (Software): Programmierung, Softwareentwicklung; Entwicklung von Computerprogrammen; Implementierung des Computercodes und unterstützender Algorithmen; Testen bestehender Codekomponenten.
- Aufsicht (Supervision): Aufsichts- und Führungsverantwortung für die Planung und Durchführung der Forschungstätigkeit, einschließlich der Betreuung von außerhalb des Kernteams.
- Validierung (Validation): Überprüfung der allgemeinen Replikation/Reproduzierbarkeit von Ergebnissen/Experimenten und anderen Forschungsleistungen, entweder als Teil der Tätigkeit oder eigenständig.
- Visualisierung (Visualization): Vorbereitung, Erstellung und/oder Präsentation der veröffentlichten Arbeit, insbesondere Visualisierung/Datenpräsentation.
- Schreiben – Originalentwurf (Writing – original draft): Vorbereitung, Erstellung und/oder Präsentation der veröffentlichten Arbeit, insbesondere das Schreiben des ersten Entwurfs (einschließlich wesentlicher Übersetzung).
- Schreiben – Überprüfung und Überarbeitung (Writing – review & editing): Vorbereitung, Erstellung und/oder Präsentation der veröffentlichten Arbeit durch die Mitglieder der ursprünglichen Forschungsgruppe, insbesondere kritische Überprüfung, Kommentierung oder Überarbeitung - einschließlich der Phasen vor oder nach der Veröffentlichung.
- Finale Genehmigung: Alle Autor*innen geben die finale Genehmigung zur veröffentlichten Version.
- Verantwortlichkeiten: Alle Autor*innen erklären, dass sie für alle Aspekte der Arbeit verantwortlich sind und sie gewährleisten, dass Fragen im Zusammenhang mit der Richtigkeit oder Integrität eines jeden Teils der Arbeit angemessen untersucht und gelöst werden.
Dieser Abschnitt muss so gestaltet sein, dass zu jeder/jedem Autor*in die geleisteten Beiträge aufgeführt werden. Zudem sollen zwei Angaben zur Genehmigung zur Veröffentlichung unverändert angegeben werden. So wie im folgenden Beispiel:
AA: Konzeptualisierung, Datenpflege, formale Analyse, Schreiben – Originalentwurf, Schreiben – Überprüfung und Überarbeitung.
BB: Untersuchung, Methodik, Projektverwaltung, Schreiben – Überprüfung und Überarbeitung.
CC: Supervision, Validierung, Visualisierung, Schreiben – Überprüfung und Überarbeitung.
Alle Autor*innen geben die finale Genehmigung zur veröffentlichten Version.
Alle Autor*innen haben die finale Version gelesen und genehmigt. Alle Autor*innen erklären, dass sie für alle Aspekte verantwortlich sind und gewährleisten, dass Fragen bzgl. Richtigkeit oder Integrität eines jeden Teils der Arbeit angemessen untersucht und gelöst wurden.
Generative-KI-Statement
Wenn Autor*innen Hilfsmittel zur Texterstellung verwenden, muss deren Verwendung in diesem Abschnitt transparent dokumentiert werden. Hinweise zur Verwendung generativer KI finden Sie in den Journal Policies
unter dem Abschnitt „Artificial Intelligence and Authorship“
Bitte nutzen Sie diese Formulierung, die entsprechend angepasst werden soll: „Während der Erstellung dieses Artikels verwendeten die Autor*innen das Tool [Name des Tools], um [Beschreibung]. Die Autoren haben den Text überprüft und überarbeitet und übernehmen die volle Verantwortung für den Inhalt des Artikels.“
Danksagung
Bitte erwähnen Sie hier sehr kurz alle Personen, die zu Ihrem Manuskript beigetragen haben und die Kriterien einer Autor*innenschaft nicht erfüllen, einschließlich aller Personen, die professionelle Schreibdienste oder Materialien bereitgestellt haben. Holen Sie bitte die Erlaubnis zur Nennung aller in diesem Abschnitt genannten Personen ein. Wenn es keine Personen zu erwähnen gibt, schreiben Sie bitte „nicht zutreffend“ in diesen Abschnitt.
Literaturverzeichnis
Bitte halten Sie sich genau an die hinterlegten Vorgaben in der Autor*innenlounge.
sowie an die maximal zulässige Anzahl von Referenzen für den jeweiligen Artikeltyp.
Tabellen
Bitte halten Sie sich genau an die Vorgaben unter dem Link „Didaktische Elemente“ in der Autor*innenlounge
.
Bitte fügen Sie die Tabellen am Ende des Manuskripts als editierbaren Text und nicht als Abbildung ein. Bitte nummerieren Sie die Tabellen konsekutiv entsprechend ihrer Platzierung im Text, fügen Sie einen Titel (über der Tabelle) und ggf. eine erläuternde Legende (unter der Tabelle) ein. Vermeiden Sie Doppelungen von Informationen im Text und in den Tabellen.
Bei umfangreichen Tabellen kann es sein, dass sie als digitales Zusatzmaterial und nicht als Teil der Printausgabe publiziert werden. Bitte prüfen Sie für jede Tabelle, ob sie tatsächlich in den Artikel aufgenommen werden muss oder ob sie auch ergänzend als digitales Zusatzmaterial zur Verfügung gestellt werden kann.
Abbildungen
Bitte halten Sie sich genau an die Vorgaben der Dateiformate und allgemeinen Formalien in der Autor*innenlounge
. Laden Sie die Abbildungen getrennt vom Hauptdokument in ScholarOne hoch.
Bitte prüfen Sie für jede Abbildung, ob sie tatsächlich in den Artikel aufgenommen werden muss oder ob sie auch ergänzend als digitales Zusatzmaterial zur Verfügung gestellt werden kann.
Zusatzmaterial (nur online)
Um eine vollständige und transparente Berichterstattung zu gewährleisten, ist die zulässige Wortzahl mitunter nicht ausreichend. Wir möchten Sie daher einladen, Datensätze, Tabellen, Abbildungen oder andere Informationen als zusätzliches Material/Anhang bereitzustellen.
Alle Anhänge werden zusammen mit dem akzeptierten Artikel online veröffentlicht. Reichen Sie keine Dateien wie Einverständniserklärungen für Patient*innen, Ethikanträge oder -voten, Daten einzelner Studienteilnehmenden oder ähnliche Dokumente als Zusatzmaterial ein. In keinem Fall Dateien mit personenbezogenen Daten! Die maximale Dateigröße für zusätzliche Dateien beträgt jeweils 8 MB. Alle zusätzlichen Dateien sollten im Haupttext an der passenden Stelle referenziert werden.
Wenn zusätzliches Material bereitgestellt wird, listen Sie bitte die folgenden Informationen in einem separaten Abschnitt des Manuskripttextes auf (PDF-Dateien werden bevorzugt):
- Dateiname (z. B. „Zusatzmaterial 1“) mit der inhaltlichen Überschrift des Materials,
Zusätzliche Dateien müssen den Namen „Zusatzmaterial 1“ usw. tragen und explizit durch den Dateinamen im Hauptteil des Artikels referenziert werden, z.B. „Eine Abbildung im Anhang zeigt dies detaillierter (siehe Zusatzmaterial 1).“
Das Zusatzmaterial wird ausschließlich online auf der Website des Verlags zur Verfügung gestellt. Die Autor*innen sind für den Inhalt des Zusatzmaterials allein verantwortlich; es unterliegt keiner Prüfung durch die Herausgeber*innen, Gutachter*innen oder den Verlag.
Cover Letter
Ein Cover Letter dient als formaler Begleitbrief und schafft Transparenz bezüglich der Einreichung sowie der Einhaltung der ethischen Standards. Er sollte klar strukturiert und ohne zu detaillierte wissenschaftliche Ausführungen formuliert sein.
Bitte reichen Sie obligatorisch einen Cover Letter ein, der kurz (max. 1 Seite) und präzise die wichtigsten Informationen zum eingereichten Manuskript enthält. Dazu gehören:
- Die Angabe des Manuskripttitels.
- Erläuterung der wissenschaftlichen Relevanz der Arbeit.
- Eine Bestätigung, dass die Arbeit original ist, noch nirgendwo veröffentlicht wurde und nicht parallel eingereicht ist.
- Angaben zu möglichen Interessenkonflikten und zu ethischen Genehmigungen, falls relevant.
- Eine Erklärung, dass alle Autor*innen dem Manuskript in der eingereichten Version zugestimmt haben.
- Ein sogenanntes kurzes „Scope Statement“, aus dem hervorgeht, warum das Manuskript für die physioscience geeignet ist.
Kontakt und Einreichung
Hier können Sie Ihr Manuskript einreichen: ScholarOne Manuscripts
Bei allgemeinen Fragen oder Unklarheiten zu Prozessen und ScholarOne wenden Sie sich bitte an: physioscience@thieme.de
Bei redaktionellen Fragen wenden Sie sich bitte an: info@pe-jacobi.de
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an die Editorin-in-Chief bzw. den Editor-in-Chief: physioscience.EIC@posteo.de
Thieme Richtlinien
Dieser Abschnitt fasst die unternehmensweiten Standards und Richtlinien von Thieme zusammen. Sie bieten einen einheitlichen Rahmen, gewährleisten gleichbleibende Qualität und unterstützen klare, abgestimmte Arbeitsabläufe im gesamten Unternehmen.